standard
27. April 2017
Geschrieben von: ;
Kategorie: allgemein

↓ ↓ ↓

Unter „Veranstaltungen“ finden Sie unseren Veranstaltungs-Kalender.
Das ausklappende Menü bietet Zugriff auf die einzelnen Produktionen und Lesereihen.

standard
23. Juni 2017

Der fliegende Holländer

der_fliegende_hollaender

»Vor ihm sind tausend Jahre wie ein Tag,«
Spricht der Psalmist. Des Meeres Wellenschlag,
Die Athemzüge seines Rauschens sind,
Ob sie nun schleppend gehen, ob geschwind,
Ein Puls der langen, langen Erdenzeit,
Und sie ist nur ein Hauch der Ewigkeit,
Wo Sonnen glühen und zu Eis erkalten,
Die jüngsten Sterne winterwüst veralten.

] Der fliegende Holländer… [

Was Menschen raschen Wortes »ewig« nennen,
Wenn sie sich lieben, und wenn sie sich trennen,
Wieviel ist’s länger, als die Blume blüht,
Die eines Sommermorgens Thau besprüht?

] Ein Seemannssage von Julius Wolff… [

Landflüchtig ist der Mensch in der Natur,
Sein Leben währt, wenn’s hoch kommt, siebzig Jahr,
Und wenn es herrlich, wenn es köstlich war,
So war es nichts, als Müh und Arbeit nur.
Ihn aber dünkt der alten Erde Rund,
Das seine Hütte trägt als sichrer Grund,
Der Boden, drauf er mit den Füßen steht,
Durch Noth und Tod mit seiner Liebe geht,
Die Scholle, die er pflügt mit seiner Schar,
Fest, unerschütterlich, unwandelbar.

] Mord… Liebe… Leid… Sehnsucht… Meer… [

Und ist es auch, so lange Menschen denken,
Erinnernd ins Vergangne sich versenken
Und sehnend, hoffend in die Zukunft schauen,
Der ihres Herzens Wünsche sie vertrauen.
So rauschte schon das Meer, wie’s heute rauscht,
Bevor es noch ein Menschenohr belauscht;
So sah es der, der mit dem Steinbeil schlug,
Des Höhlenbären Haut als Mantel trug,
So sahn es die phönizischen Triremen,
Die Griechenflotten und beim Beutenehmen
Wikinger Drachen, so der Hansa Ehren
Und so Venedigs kreuzende Galeeren,
So wird es sehn der Letzte, der’s befährt,
Der letzte Fischer, der von ihm sich nährt.
Wenn es sich leise schwingend senkt und hebt,
Sein schimmernd Blau von keinem Sturm durchbebt,
Am Tage sonnig glänzt und lockt und lächelt,
Mit sachtem Wogengange Kühlung fächelt,
Und sich bei Nacht aus ihrer Weltenferne
In seinem Spiegel schau’n die goldnen Sterne,
Verräth es nicht, was unter seiner Fluth,
Von Finsterniß umhüllt, im Tiefen ruht.
Da liegt manch Anker, dessen Kette riß,
Manch eine Kugel, die durch Segel biß,
Und weit davon vielleicht dasselbe Rohr,
Aus dem sie in der Seeschlacht schoß hervor.

] vorgelesen in vier Teilen an zwei Abenden… [

Da schlummern einsam menschliche Gebeine,
Nicht zugedeckt mit einem Marmorsteine,
Gebeine derer, die im Schreckensdrang
Des Schiffbruchs fanden ihren Untergang.
Nicht Alle doch, die hilflos von den Planken
Herabgespült, versanken und ertranken,
Ruhn unbestattet in der Tiefe Schoß
Versandend aus vom harten Seemannsloos.

Manch Einen trägt die Welle wohl zu Land
Und bettet sanft ihn auf bewohnten Strand,
Da findet er mit Kreuz und Nummerstab
In Frieden dann ein namenloses Grab. *

] ab Freitag, 30. Juni 2017 … 21 Uhr ** [

* Aus „Der fliegende Holländer“ von Julius Wolff.
** Der zweite Abend mit dem 3. und 4. Teil am Samstag, 1.7., 21 Uhr.

standard
12. Juni 2017

Text ist Musik ist… Klavier

Peter Ortmann

Peter Ortmann

Das Experiment ist geglückt!

Mit „Text ist Musik ist… Klavier“ haben wir am 18. März eine Reihe gestartet, die unseren Leitgedanken für das Theater aufgreift: Wie schaffen wir es die Sparten wieder zu einer Einheit zu verschmelzen und Aufführungen zu gestalten, bei denen Tanz, Sprache und Musik so ineinandergreifen, dass die einzelnen Darstellungsformen nicht mehr isoliert erkennbar sind.
Ein wahrscheinlich immer noch unmögliches Unterfangen… Aber das Streben danach ist unser Weg.

Peter Ortmann, der in Lübeck unter anderem für die von ihm in der Petrikirche initiierte Konzertreihe „Europas Jazz Legenden“ bekannt ist, hat auf unserem Flügel improvisiert: Jazz; ich habe lesen: Texte deutscher Expressionisten. Klabund, Heym, Trakl.
Die Texte sollten sein wie Noten, die Lesart wie Denken beim Musizieren. Ich hoffe, dass ich das als Musiker inspirierend vermochte; das Publikum war jedenfalls der Meinung. Ein Jazzkonzert mit zwei Instrumenten: Stimme und Klavier, Text und Noten… Und ich hoffe auch weiterhin, weil ich es glaube, dass die expressionistischen, und da nahezu fragmentarischen Texte die Improvisation mit ihnen gestatten.

Wir bringen diesen Abend nun am kommenden Wochenende, am Samstag, 17. Juni, um 20 Uhr, nochmal und hoffen auf zahlreiche Interessierte…

Reservieren Sie Ihre Karten gerne hier im Vorfeld.

standard
02. Juni 2017
Geschrieben von: ;
Kategorie: Kulturdornse, LenzLustLesungen, Veranstaltungen

Tristan und Isolde

„Tristan und Isolde“, eine der größten Liebesgeschichten der Weltliteratur, in einer expressionistischen Fassung von Richard Wagner, der in seiner synoptischen Fassung Passagen aus dem fertiggestllten Libretto mit Notizen, roman- und skizzenhaften Elementen zu einer spannnenden Stilmelange kombiniert.

Melodramatisch bearbeitet mit Musik aus der gleichnamigen Oper ist dieser Abend der Beginn einer Stückentwicklung.
Die Figuren Isolde und Tristan bieten so viele Facetten, dass wir den Text von Wagner als Grundlage einer Collage nehmen möchten, die von Vorstellung zu Vorstellung erweitert und so allmählich eine spartenübergreifende Präsentation wird.

Der erzählte Text wird dabei schrittweise zu performativen Elementen umgestaltet oder inszeniert. Bilder, Beleuchtung, Toneffekte und Rollenmomente entstehen so, bewahren aber dennoch das Gleichgewicht zum Inhalt des geschriebenen Wortes.

Auschnitte aus dem von  Wagner selbst erstellten Klavierauszugs untermalen die Szenen; sie werden überwiegend von Saskia Schmidt-Enders auf dem Flügel gespielt; streckenweise aber interpretierend auch auf weiteren Instrumenten.
Stephan Joachim trägt die Erzählung vor; aber die Fantasie evozierend erscheint die Figur der Isolde, von Carla Gesikiewicz dargestellt, real und greift wie aus Raum und Zeit entsprungen in den Abend ein.

Dies ist der erste Versuchsaufbau; dabei ist schon die musikalische Erweiterung um die Opernszenen des Königs Marke in Vorbereitung; da erscheint die Figur nur als Gesang (Stephan Joachim). Weiter vorstellbar ist ein Abschluss mit dem berühmten „Liebestod“, den dann die in der Handlung gealterte Figur der Isolde (Annette Gleixner) für den Gesang erscheinen lässt. Und was verbindet alle Sphären? Der Tanz…

Premiere der ersten Fassung am 10. Juni 2017 um 20 Uhr.

standard
08. April 2017

Faust I von Goethe

Goethes Faust zählt nach wie vor zu den bedeutsamsten Werken der deutschen Theaterliteratur. Die Fülle an Zitaten, die bis heute jedermann bekannt sind, ist groß. Die Tiefe der Gedanken, mit denen sich Heinrich Faust in der Handlung beschäftigt, allumfassend und zeitlos.

Wir tun kund, dass wir den Faust wie einst Goethe selbst „[…] vorlesen müssen, ganz und Fragment, und in allem ist der originale Ton, eigne Kraft, und bei allem Sonderbaren, Unkorrekten, alles mit dem Stempel des Genies geprägt. […]“ *

In unserer Münchner Zeit haben wir das Werk unzählige Male als großangelegte szenische Lesung mit Musik von Beethoven, Liszt, Schumann, Wagner und Gounod aufgeführt. Es war eine Reise durch den Faust, die sprachlich virtuos begann und in dem Finale aus Gounods gleichnachmiger Oper endete. Wir konnten damit sowohl die gesetzteren Generationen als auch viele Schulklassen begeistern. Die Presse hatte nur gute Worte für diese Darbietung des Stücks; der Münchner Merkur ließ sich gar zu der Aussage hinreißen, dass „Joachim und seine Kollegen […] eine fulminante Darbietung“ hinlegten.

Nun werden wir als Vorbereitung zur Wiederaufnahme des Werks in Lübeck eine Lesung der bekanntesten Szenen und Monologe präsentieren. Und so entführen wir Sie  in die Gelehrtenwelt, die Zauberwelt, die Liebeswelten des Heinrich Faust; und hie wie da gilt:

„Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist’s getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan […]“

Wie immer in gemütlicher Runde in unserem kleinen Salon an der Untertrave 70, der Kulturdornse, können Sie die Tragödie um Faust, Gretchen und Mephisto erleben.

Der gelungene Einstieg in die Osterzeit, in der das Stück ebenfalls spielt,
mit Carla Gesikiewicz, Annette Gleixner und Stephan Joachim.


* (Heinrich Christian Boie, Tagebuch vom 15. Oktober 1774)

standard
19. März 2017
Geschrieben von: ;
Kategorie: Empfehlungen, LenzLustLesungen, Lesung

Passagen

„Das Meer ist schwarz und tief. Und wenn man hineinfällt stirbt man.
Sie zog den Finger aus dem Sand und blickte hinaus auf das schwarze Ungeheuer, das sie ihren Geliebten nannte.
Nebel lag über dem grauen Strich, der die Ewigkeit von ihrer Welt trennte.
Eine Schaumwelle umschmeichelte ihren schlanken Fuß.
Trotz der Zierlichkeit trotzte er knochig dem Naß.
Auf dem Rückzug dieser Liebesschwüre vernichtete die Welle die Schrift, als ob sie in uraltem Hohn sprach, von Ewigkeiten, von Erbärmlichkeit.“

Nicht gegensätzlicher, nicht gemeinsamer könnten die sagenhaften Märchen um den „Fliegenden Holländer“ und den „Blaubart“ sein.
In zahlreichen Fassungen tauchen beide Figuren in unterschiedlichen Interpretationen auf. Immer geht es um Sehnsucht, Erlösung und Verdammnis.
Als Musiker ist uns die Oper von Richard Wagner mit eine der nächsten Geschichten um den Holländer, aber vor einiger Zeit entdeckten wir auch das Versepos von Julius Wolff, das wir auch innerhalb der LenzLustLesungen präsentieren. Die Erzählung um Blaubart und seine Frauen ist ebenfalls vielfältig in der Kunst verarbeitet worden. Die bekanntesten Werke sind sicherlich die Oper „Blaubarts Burg“, auf deren Grundlage jo.art bereits 2001 einen Tanztheaterabend kreierte. Aber auch die Oper von Dukas „Ariane et Barbe-Bleue“ ist eine wunderbare Umsetzung. Weiter gibt es vielfache Märchenfassungen neben der von Perrault und den Gebrüdern Grimm.

Die umfangreiche Beschäftigung mit beiden Sujets führte schon sehr früh zu dem Wunsch, aus beiden Geschichten eine tiefsinnige Erzählung zu schaffen.

Die hier vorgestellte Buchfassung ist eine poetische Auseinandersetzung mit beiden Geschichten, mit der Todes-, Liebes- und Erlösungssehnsucht, und bietet viel Freiraum für emotionale und gedankliche Assoziationen.

Erleben Sie also die Geschichte um Senta, Ohto und dem Holländer in gemütlicher Runde mit einem guten Schluck bei uns in der Kulturdornse.
Wir freuen uns auf Sie.

standard
24. Januar 2017
Geschrieben von: ;
Kategorie: Ein Endgang, Empfehlungen, WinterAbendLesungen

Vom Leben hin zum Tod

Der Januar neigt sich schon dem Ende zu, und wir geben mit den letzten beiden Lesungen der Kälte und dem Vergehen noch einmal Raum: Am kommenden Freitag, 27. Januar um 20 Uhr, präsentieren wir unserem Publikum mit der Lesung von „Ein Endgang“ schon im Vorfeld der Inszenierung dieses Werkes die Textcollage.

Was passiert im Übergang vom Lebendigen zum Tod? Was macht diesen Augenblick aus? Wie können wir Menschen begreifen, dass unsere Liebsten eben noch ihren Blick auf uns richteten, nun aber nur noch leblose Hülle sind?Mit diesen Gedanken beschäftigt sich eine Zusammenstellung von Texten klassischer Literatur, die aufeinander abgestimmt die Grundlage für eine Spielsituation erschaffen, deren Umsetzung im performativen Charakter wir im Sommer anbieten.

Um Sie von Anfang an am Entstehungsprozess teilhaben zu lassen, beginnen wir die kreative Phase mit der Lesung dieser Textpassagen von Gustav Falke, Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Gottfried Schmidt und Georg Trakl.

Das Stück für drei Personen (Der „Mann“, die „Frau“, das „Wesen“) wird von Carla Gesikiewicz, die in der Inseznierung das „Wesen“ spielen wird, von Annette Gleixner (als „Frau“) und Stephan Joachim (als „Mann“) gelesen.

*

Genießen Sie im gemütlichen und exklusiven Rahmen unserer Kulturdornse bei einem guten Schluck den Abend. Im Anschluss freuen wir uns auf anregende Gespräche, um weitere Antworten auf Goethes Frage zu erhalten:

„Wie machen wir’s, daß alles frisch und neu
Und mit Bedeutung auch gefällig sei?“

standard
23. Dezember 2016

Andreas Liebert: Das Hafenkonzert in der Kulturdornse

Andreas Liebert: Das Hafenkonzert in der Kulturdornse

© Andreas Hornoff

Zum Jahresende freuen wir uns ganz besonders, den Lübecker Singer-Songwriter Andreas Liebert bei uns in der Kulturdornse begrüßen zu dürfen. Er gibt sein Jahresabschlusskonzert exklusiv für unsere Gäste, und wir freuen uns auf eine spannende Kombination seiner Songs mit poetischen Texten, die Stephan Joachim dazu rezitieren wird.

Die Musik von Andreas Liebert beschreibt sich unter anderem als „kontemplativ“, und so, finden wir, passt sie durchaus an den Jahresausklang. Untermalt von Gitarre und dezenten Momenten elektronischer Elemente entführt er in die Welt seiner tiefen Texte.
Stephan Joachim erweitert die Möglichkeiten der Assoziationswelten um eine Auswahl an eigenen Texten und Gedichten des Expressionismus, die eine verwunderliche Nähe zu Lieberts Texten aufweisen können.

Sitzen mit Glas in der Hand und der Musik lauschen… dazu laden wir Sie nun herzlich ein: Am Freitag, 30. Dezember, um 20 Uhr.

Bitte reservieren Sie Ihre Plätze im Vorfeld telefonisch unter der Telefonnummer (0451) 5 99 88 60 5 oder hier auf unserer Seite.

standard
14. November 2016
Geschrieben von: ;
Kategorie: HerbstZeitLesungen, Kulturdornse, WinterAbendLesungen

Weihnachten im Herzen

Weihnachen im HerzenWeihnachten im Herzen in der Kulturdornse ist nicht „Apfel, Nuß und Mandelkern“, aber Glühwein, Gebäck und Geschichten. Bei Kerzenschein und weihnachtlicher Beleuchtung empfangen wir Sie gerne am Samstag, 10. Dezember, ab 19.30 Uhr. Beginn der Lesung ist dann um 20 Uhr.
Am Mittwoch, 21. Dezember, haben Sie dann ein zweites Mal die Möglichkeit, diesen weihnachtlichen Abend zu genießen.

Wir freuen uns darauf, Ihnen Gedichte und Erzählungen von Hans Christian Andersen (1805 – 1875), Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), Friedrich Rückert (1788 – 1866), Heinrich Seidel (1842 – 1906), Carl Spitteler (1845 – 1924), Theodor Storm (1817 – 1888), Karl Friedrich Wetzel (1779 – 1819) und Martin Luther (1483 – 1546) vortragen zu dürfen.

Es lesen für Sie Carla Gesikiewicz und Stephan Joachim, der die Lesung auch mit der Querflöte musikalisch untermalen wird.

standard
09. November 2016
Geschrieben von: ;
Kategorie: HerbstZeitLesungen

„Duineser Elegien“ von Rilke

Am kommenden Samstag bringen wir zum ersten Mal die „Duineser Elegien“ von Rainer Maria Rilke zu Gehör.
Diese Sammlung poetischer Texte sind zwischen 1912 und 1922 enstanden. Der Name leitet sich von dem Ort ab, an dem Rilke die erste Elegie verfasste, das Schloss Duino bei Triest.

Das Werk gehört wohl mit zu den bekanntesten Rilkes, wenngleich es in seiner Komplexität nicht ganz leicht zu verstehen ist. Dennoch lohnt sich das Zuhören auf alle Fälle. Wir empfehlen, nach Möglichkeit, es schon einmal vorweg anzulesen, oder im Nachhinein nochmals zu lesen.
In den Elegien setzt sich Rilke überwiegend mit der Problematik auseinander, dass der Mensch der Selbstreflexion anheim geliefert ist, und dieses als Schwierigkeit bei der Bewältigung des Lebens begreifen muss. Motive wie „Tier“, „Engel“ und „Puppe“ werden als Gegenspieler zum menschlichen Personal angeführt.

Eine interessante, umfangreiche und durchaus empfehlenswerte Interpretation bzw. Erläuterung der Elegien findet sich auch z. B. bei Wikipedia.

Freuen Sie sich auf einen tiefsinnigen, sprachlich feinen und ergreifenden Abend mit einem der größten deutschen Dichter.